Rezepte zum Selberkochen

Käsknöpfle

Käsknöpfle

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Käsknöpfle

Käsknöpfle sind ein typisches vorarlberger Gericht. Urig, gemütlich und eigentlich recht einfach zu kochen.

Sie brauchen dazu für 6 hungrige Personen:

  • 800 g Spätzlemehl (da gibt es eine spezielle, griffige Sorte)
  • 6 Eier
  • Wasser
  • 90 dag Käse – es gibt auch schon fertig, geriebene Knöpflemischungen
  • 250 g Butter
  • 2–3 Zwiebeln

Wir starten zuerst mit dem Knöpfleteig. Das Mehl in eine große Schüssel geben, Eier dazu, dann ein wenig Wasser – nicht zu viel, damit es nicht matschig wird, du kannst da immer ein wenig nachgießen. Mit einem Löffel das ganze untereinanderheben. Es soll kein homogener Teig entstehen, sondern eher ein grober und klumpiger Teig. Natürlich kommt dann noch Salz dazu, das darf nicht fehlen. Den Teig auf die Seite stellen und lass ein wenig ruhen lassen.

In der Zwischenzeit einen großen Topf Wasser für’s »Knöpfla« zum Kochen bringen. Den geriebenen Käse in einer Schüssel vorbereiten.

Bei den Zwiebeln gehen die Meinungen auseinander – manche mögen sehr kleine Röstzwiebeln, manche Zwiebelringe, manche mögen die Zwiebel eher dunkelgelb, manche schon richtig kross und dunkel. Wichtig ist die Zwiebeln beim Braten nicht aus den Augen zu lassen – sie werden schnell dunkel und damit auch bitter. Die Butter samt Zwiebeln auf mittlere Stufe erwärmen, wenn Sie mit den Knöpfle beginnen – wenn sie zu schnell dunkel werden einfach runter vom Herd.

Jetzt geht’s los! Schnappen Sie sich den »Knöpflar« – das ist diese große Reibe mit Löchern drin. Dann heißt es Muskeln spielen lassen! Wasser salzen, Teig auf die Reibe und mit dem Schaber hin und her reiben. Unten fallen die Knöpfle ins kochende Wasser, ab und zu mit einem Kochlöffel vorsichtig durchrühren, damit sie nicht aneinanderkleben.
Am Ende die Knöpfle noch ein wenig im Wasser garen lassen bis sie an der Wasseroberfläche schwimmen.

Mit dem Siebschöpfer in eine warme Schüssel geben – wie eine Art Schichtkuchen. Immer eine kleine Menge Knöpfle – nicht zu gut abtropfen lassen, etwas Kochwasser braucht es – und ein wenig Käse drauf. Es schaut im ersten Moment etwas nass aus, das passt aber so! Nur schwimmen sollten die Knöpfle nicht in der Schüssel. Am Schluss die Butter mit den Röstzwiebeln drübergeben und ab auf den Tisch!

Dazu passt perfekt eine große Portion Kartoffelsalat – mit ein wenig warmer Suppe, Essig, Öl und Senf angemacht.

Wir wünschen gutes Gelingen und vor allem einen guten Appetit!  


Käsnudeln

Käsnudeln

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Käsnudeln

Käsnudeln sind die Käsknöpfle für Ungeduldige.

Man benötigt dazu:

  • Nudeln – am besten funktioniert es mit Hörnle
  • Käse – gern die vorgeriebene Knöpflemischung
  • Milch oder etwas Rahm
  • Butter
  • Zwiebeln nach Gusto

Koch die Nudeln nach Anleitung.
In einem großen Topf die Butter erwärmen. Man kann sie schon etwas salzen, aber vorsichtig, der Käse hat viel Geschmack. Dann die Zwiebeln goldgelb anschwitzen – oder sie in einer anderen Pfanne kross braten zum drüberstreuen.
Nudeln in die Butter, wenig Rahm oder Milch dazu, dann wird die ganze Sache sämiger. Nudeln kurz in der Butter wenden, danach den geriebenen Käse dazu geben. Kurz durchrühren – wenn gewünscht die krossen Zwiebeln drüber – und fertig ist das Schnell-Menü.
Ein grüner Salat passt ganz wunderbar dazu … und ein Glas Weißwein!

Wenn das Ganze noch etwas sättigender soll, dann mischt man noch gekochte Kartoffelwürfel dazu. Schmeckt richtig lecker und macht lange satt!


Gröstl

Gröstl

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Gröstl

Das Gröstl, oder auch Tiroler Gröstl, ist ein traditionelles österreichisches Pfannengericht. Man kann jede Menge reinpacken – ideal auch für die Resteverwertung.

Man braucht – variabel je nach Hunger und Personen:

  • Gekochte Kartoffeln – am besten vom Vortag
  • Gekochtes Rind- oder Schweinefleisch, oder auch Reste von Hartwurst, Schinken oder Speck
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Butter
  • Salz, Pfeffer, Majoran, frische Petersilie, Kümmel
  • Eier

Die gekochten Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Fleisch ebenso kleinschneiden. Die Zwiebel fein würfeln.

Wenn alles vorbereitet ist, geht es an den Herd. Zuerst Kartoffeln goldbraun anbraten und ab auf einen Teller. Im gleichen Bratfett dann Fleisch und Zwiebeln anbraten, alles durchmischen und gut würzen. Anschließend kommen die Kartoffeln wieder dazu und werden vorsichtig untergemischt. Nebenbei kann man die Spiegeleier anbraten – die kommen am Schluß oben drauf.

Wer mag, kann das ganze auch mit Gemüse wie Paprika, Champignons oder Bohnen ergänzen – je nach Gusto.


Krautknöpfle

Krautknöpfle

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Krautknöpfle

Ein deftiges Rezept – mit bereits vorgekochten Bestandteilen geht’s ruck-zuck. Und seien wir uns ehrlich, für die Berge empfehlen wir die vorbereitete Variante, die fast genauso lecker schmeckt.

Was brauchen Sie für Krautknöpfle?

  • Knöpfle / Spätzle
  • gekochtes Sauerkraut
  • Speck – wer mag
  • Schnittlauch
  • Brot

Spätzle wärmen, Sauerkraut wärmen, Speck anbraten. Dann geht es ruck-zuck: Spätzle und Sauerkraut mischen, würzen und mit Speck und Schnittlauchröllchen garnieren. Mit frischem Brot schmeckt das himmlisch.

Wer lieber selbst gekochtes mag, der kann die Spätzle wie bei Käsknöpfle selbst machen. Beim Sauerkraut hat jeder eigene Geschmacksvorlieben – Wachoderbeeren, Kümmel und Zwiebel gehörten aber meist dazu. Wenn die Bestandteile fertig sind, einfach mischen, garnieren und genießen!


Heidelbeer-Pfannkuchen

Heidelbeer-Pfannkuchen

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Heidelbeer-Pfannkuchen

Im Gebiet rund um die Hütte sind im Herbst viele Heidelbeeren zu finden – mit selbst gepflückten Heidelbeeren schmecken die Pfannkuchen doppelt so gut.

Was brauchen Sie für 4 Portionen?

  • 250 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 50 g Zucker
  • Eine Prise Salz
  • 2 Eier (M)
  • 300 ml Milch
  • 75 g Butter (zerlassen)
  • 200 g Heidelbeeren aus den Bergen
  • 2 EL Butter

Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Eier und danach langsam die Milch und die zerlassene Butter zufügen und den Teig glatt rühren. Lassen Sie den Teig 15 Minuten quellen.

Die Heidelbeeren sollten Sie gut waschen und abtropfen lassen. Dann die Beeren vorsichtig unter den Teig heben.

Backen Sie in einer Pfanne mit Butter portionsweise kleine Pfannkuchen bei geringer Hitze. 2–3 Minuten pro Seite sollten reichen. Genießen Sie die Früchte Ihrer Arbeit.


Pilze

Pilze

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Pilze

Wer Pilze sammeln möchte, sollte sich SEHR GUT auskennen. Zu schnell ist ein ungenießbares Stück dabei.

Steinpilz, Pfifferling, Parasol – die Berge sind voll davon. Doch was nutzt es, wenn die Gefahr einer Vergiftung droht. Sollten Sie sich nicht auskennen, so nutzen Sie doch die Möglichkeit einer Pilzwanderung. Gemeinsam mit einem Profi wandern Sie durch die Berge, lernen die geheimen Verstecke kennen und bestimmen gemeinsam die gesammelten Pilze. Zumeist gibt es im Anschluss noch einen »Pilz-Kochkurs«, bei dem Sie die gesammelten Schätze gleich verwerten.

Vom Pilze sammeln in Eigenregie ohne Vorkenntnisse raten wir dringend ab – auch Abbildungen in einem Buch können manches Mal in die Irre führen.


Grillen am Berg

Grillen am Berg

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Grillen am Berg

Ein lauer Sommerabend auf der Terrasse. Die Sonne verschwindet langsam hinter den Bergen, das Licht bekommt diesen eigentümlichen Glanz … ein gemütlicher Grillabend wäre jetzt genau das richtige.

Die Feuerschale beim Haus dient auch gleichzeitig als Grill – Grillrost inklusive, Grillkohle müssen Sie mitbringen.
Und was gehört in den Bergen zum Grillen dazu? Fleisch, Würstchen, Gemüse, Ketchup, Senf und Grillsaucen … und Stockbrot.

Das Stockbrot zu machen ist ganz einfach. Ein einfacher Hefeteig ist die Basis, gern auch mit etwas Rosmarin verfeinert. Dann schneiden Sie sich 1–2 Stöcke von den Büschen – gehen Sie dabei sorgsam mit der Natur um, vielleicht hat auch jemand die Grillstöcke im Bereich des Garten zur weiteren Verwendung zurückgelassen. Damit der Hefeteig nicht am Stock kleben bleibt, wickeln Sie erst etwas Alufolie um den Stock. Dann machen Sie eine kleine Teigschlange und wickeln diese um die Alufolie – nicht zu eng, damit die Hitze auch gut dazu kommt. Über die Glut halten, darauf achten, dass das Stockbrot nicht schwarz wird und noch warm genießen. Für Kinder ist das ganz großes Bergkino!

Lassen Sie Grill und Feuer niemals allein – schon gar nicht, wenn Kinder in der Nähe sind! So beugen Sie Verletzungen vor!

Rezept für einen Hefeteig:

  • 500 g Mehl
  • 1 Pkg Trockenhefe
  • Lauwarmes Wasser
  • 1 EL Salz

Die Hefe und das lauwarme Wasser in eine Schüssel geben und verrühren. Das Salz und das Mehl dazugeben und alles zu einem Teig kneten. Danach an einem warmen Ort mind. 1 Stunde gehen lassen.
Nach der Ruhezeit – wenn der Teig richtig schön aufgegangen ist – den Teig nochmals durchkneten, Schlangen formen und um den Stock wickeln.


S‘More

S‘More

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S‘More

S’More ist die Verschmelzung von »Some More«, was übersetzt »etwas mehr« bedeutet und ist der krönende, pickesüße Abschluss eines Grillabends. Dieses typisch amerikanische Traditionsdessert begeistert Kinder ebenso wie erwachsene Naschkatzen.

Sie brauchen für S’More:

  • Marshmallows – über dem Feuer geröstet
  • Schokolade
  • Cracker oder Butterkekse

Und wie funktioniert es?
Marshmallow an einem Stock über der Glut rösten, einen Keks damit belegen, ein Schokostück drauf, mit einem Keks deckeln und warm (nicht heiß!) genießen – achtung: Suchtgefahr und Zuckerrausch!


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